Freiwillige Feuerwehr Langendiebach

Um 12:50 wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Erlensee zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Leipziger Straße alarmiert.

Im dortigen Gebäude löste die automatische Brandmeldeanlage aus. Nach Ankunft an der Einsatzstelle konnte eine Verrauchung festgestellt werden. Da in der Wohnung gekocht wurde, waren die Kochdünste für die Auslösung verantwortlich.
Die Brandmeldeanlage wurde daraufhin zurückgestellt und die Einsatzstelle wieder verlassen.

Titelbild: Archivbild

Am Nachmittag gegen 17:35 Uhr wurde die Freiwilligen Feuerwehr Erlensee zu einer Ölspur in die Friedrich-Ebert-Straße alarmiert. Aufgrund eines technischen defektes an einem PKW entstand eine längere Ölspur. Diese wurde durch das ÖSF der Feuerwehr Hanau beseitigt.

Am heutigen Freitag, dem 13.06.2019, wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Erlensee gemeinsam mit dem Gefahrgutzug der Feuerwehr Hanau und dem Rettungsdienst gegen 13:56 Uhr zu einem vermeintlichen Gefahrgutaustritt auf dem Gelände einer Speditionsfirma im Gewerbepark an der A45 in Langendiebach alarmiert.
Aus einem Fass konnte ersten Meldungen zufolge ein starker Geruch wahrgenommen werden. Mehrere betroffene Personen klagten im weiteren Einsatzverlauf über Übelkeit und Schwindel und wurden vom Rettungsdienst behandelt. Die Kräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle weiträumig ab und gingen mit mehreren Trupps unter Atemschutz mit verschiedenen Messgeräten zur Erkundung in den betroffenen Bereich des Speditionsgebäude vor.
Das auslaufende Fass wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr abgedichtet, sodass kein weiterer Stoff austrat.
Im Einsatz waren rund 100 Einsatzkräfte. Alarmiert wurde die Freiwillige Feuerwehr Erlensee, der Gefahrgutzug der Feuerwehr Hanau mit dem Gerätewagen-Messtechnik und Gerätewagen-Gefahrgut, der Rettungsdienst, der Brandschutzaufsichsdienst des Main-Kinzig-Kreises, die Örtliche Einsatzstaffel der Johanniter Unfallhilfe und ein Streifenwagen der Polizei.
Insgesamt wurden bei dem Einsatz 13 Personen verletzt, unter anderem auch 6 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes. Glücklicherweise konnten alle Einsatzkräfte und Patienten das Krankenhaus zeitnah wieder verlassen.